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Erst der Hochsommer am Bodensee brachte 2015 die Geschäfte in Fahrt

Verband der Bodenseewerften in Baden-Württemberg e.V.


22.09.2015 - Clemens Meichle, Geschäftsführer des Verbandes der Bodenseewerften in Baden-Württemberg e.V. und Geschäftsführer von ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren zum Branchengespräch der Interboot 2015

Der Optimismus, mit dem Werftbesitzer, private Hafenbetreiber, Bootshändler sowie  Charter- und Servicebetriebe am baden-württembergischen Bodenseeufer anfangs Mai 2015 in die neue Wassersportsaison starteten, war schnell verflogen. Das lang anhaltende schlechte Frühjahrswetter machte vor allem den vom Servicegeschäft abhängigen Betrieben einen Strich durch die Rechnung. "Erst fast zwei Monate später, Ende Juni, begann die eigentliche Saison. Der Verlust dürfte aber in den letzten Wochen des Sommers mit Sonnenschein und reichlich Wind wieder aufgeholt worden sein", zieht Clemens Meichle vorläufige Bilanz. Während der bayerischen und baden-württembergischen Ferien seien die Häfen voll mit Schiffen und die Betriebe im Dauerstress gewesen. Der Geschäftführer des 30 Unternehmen zählenden Verbandes der Bodenseewerften in Baden-Württemberg rechnet deshalb und wegen der über den Winter gut gefüllten Orderbücher der Werften mit einem guten Geschäftsjahr 2015.
 
Der frische Wind für die Wassersportbranche am deutschen Bodenseeufer kam in diesem Jahr eigentlich mit dem 28. Juni. "An diesem Sonntag ging es in unserer Hafenausfahrt zu, wie auf der Autobahn. Jeder wollte endlich mit seinem Boot raus auf den See", schildert Clemens Meichle die Situation in der 1.500 Liegeplätze zählenden Marina ULTRAMARIN in Kressbronn-Gohren, deren Geschäftsführer er auch ist. Und in den darauf folgenden Wochen rissen die Urlauber- und Ausflüglerströme nicht ab. "Während so eines hervorragenden Sommers verbringen die Leute viele Stunden auf dem Boot", sagt Clemens Meichle beim Branchengespräch der INTERBOOT. Das bedeute aber auch, dass es immer wieder kleine Karambolagen und Reparaturen an den Bootsrümpfen gebe. Genauso müssten defekte Motoren wieder flott gemacht oder Segel instandgesetzt werden. Während der Saison machen die Werften, Serviceunternehmen und Wassersport-Fachhändler am See einen Großteil ihres Jahresumsatzes.
 
Neben klassischen Segelbooten werden in den Werften von Kressbronn bis Markdorf und Bodman-Ludwigshafen oder von Konstanz über Radolfzell bis zur Insel Reichenau immer wieder Tender oder Badeboote mit schnellen Rümpfen nach den Wünschen der Kunden konstruiert und auf Kiel gelegt. Die Bodenseewerften sind auch bekannt für Restaurierungen und Refits der in die Jahre gekommenen Segel- und Motoryachten. "Mit einer anspruchsvollen Restaurierung sind die kleineren der 30 Betriebe schon mal über zwei bis drei Jahre ausgelastet, wenn dann noch ein gutes Servicegeschäft mit Reparaturen im Sommer dazu kommt, haben wir keine Angst um die Zukunft", sagt Clemens Meichle. Zunehmend würden die Skipper aber auch in Technik und Zubehör investieren. Die anspruchsvolle Elektronik oder neue Riggs müssen ebenfalls fachmännisch eingebaut werden.  
 
Ein Problem, das die Mitglieder im Verband der Bodenseewerften in Baden-Württemberg zunehmend beschäftigt, ist der Fachkräftemangel: "Es ist fast unmöglich, einen Segelmacher oder einen Bootsbauer zu finden, es sei denn, man bildet diese selbst aus", sagt Meichle. Gerade junge Menschen für Berufe im klassischen Bootsbau zu interessieren, sei eine neue Herausforderung, der sich der Verband jetzt stellen wolle.

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