Wo in Krisenzeiten gechartert werden kann

Charter- und Törnberatung auf der INTERBOOT Special Edition vom 19. bis 27. September 2020

Reisewarnungen durch die Corona-Pandemie beeinflussen auch den aktuellen Chartermarkt. Mit Kompromissbereitschaft in punkto des Reviers und/oder des Zeitraums haben urlaubsbedürftige Kunden gleichwohl gute Chancen, einen ungetrübten Segel- oder Motorboottörn zu starten. Auf der Interboot – Special Edition werden die Besucher vom 19. bis zum 27. September 2020 in Friedrichshafen fachkundig beraten.

„Die Situation ist in vielen beliebten Destinationen dynamisch“, sagt Hartmut Holtmann von KH+P Yachtcharter aus Stuttgart, „das verlangt von den Kunden, aber auch den Anbietern und Vermittlern Flexibilität.“ Während die meisten einheimischen Reviere bis zum Saisonende nahezu ausgebucht sind, stehen „unbedenkliche“ Länder wie aktuell Italien oder Griechenland hoch im Kurs. Bei der Buchung eines Törns sollte die Charterbasis so vorausschauend wie möglich ausgewählt werden.

Die neutral agierenden Charteragenturen vermitteln Umbuchungen und vermeiden so ärgerliche Stornierungen, die vertraglich geregelte Stornokosten nach sich ziehen. „Viele Törns wurden in den Herbst oder gleich um ein ganzes Jahr verschoben“, berichtet Hartmut Holtmann. Nachdem zum Beispiel die Antigua Sailing Week in der Karibik durch den Lockdown im Frühjahr ganz ausfiel, stehen für 2021 bereits mehr Gäste als je zuvor auf der Teilnehmerliste. Und auch die Karibik Trophy 2020 soll auf sorgfältig gewählter Route stattfinden. Denn: Auf einigen Inseln sei die Infektionsrate deutlich niedriger als in Deutschland, auf St. Lucia und Montserrat sogar gleich null. Deshalb sehnt sich auch die Charterbranche die für Ende September angekündigte Aufhebung der generellen Reisewarnung durch das Auswärtige Amt für 160 Staaten außerhalb der EU herbei.

KH+P Yachtcharter hat darüber hinaus andere Fernreisen wieder im Angebot. Für 2021 sind Tahiti, Neukaledonien und Kuba geplant. Kurzfristig stehen Mitte und Ende Oktober zwei Katamarantörns in den Seychellen im Indischen Ozean auf dem Programm, die sich seit August für Wassersportler geöffnet haben. Das Fremdenverkehrsamt der Inselgruppe ist Mitaussteller bei KH+P auf der Interboot. „Wir informieren gemeinsam über den aktuellen Stand der Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch für die Landausflüge“, so Hartmut Holtmann.

„Wir setzen auf die Interboot Yachtwoche Mittelmeer in Italien“, empfiehlt Hartmut Holtmann eine Verlängerung des Sommers Mitte Oktober im toskanischen Archipel rund um Elba. Die Region sei ungeachtet der verheerenden Zahlen im Norden Italiens zu Beginn der Pandemie ausgesprochen sicher. Der Fachmann wird die Chartermöglichkeiten während der Corona-Krise in verschiedenen Vorträgen auf der Bühne im Segel- und Reise-Kompetenz-Center der Interboot in der Halle A3 aufzeigen. Darüber hinaus bietet die Messe ihren Besuchern wieder halbstündige persönliche Charter- und Törnberatungen bei den Experten Michael Amme und Jürgen Strassburger an.

Die Interboot präsentiert von Samstag, 19. bis Sonntag, 27. September 2020 täglich von 10 bis 18 Uhr die Welt des Wassersports. Tagesdatierte Tickets sind ausschließlich online erhältlich.

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